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reiseBERICHTE | 17 | david aus fajara | 3.1.2002

da mir nicht viel zeit bleibt versuch ich einmal kurz zu schreiben, ob das gelingt? nach unseren weihnachtstagen in fajara, im laybato-guesthouse, fuehrte uns der weg weiter gen sueden, da wir ueber silvester eine im reisefuehrer beschriebene bootstour auf dem gambia-river machen wollten, das guesthouse auf die dauer aber zu teuer gewesen waere. so fuhren wir per buschtaxi, das sind hier meist so alte mercedes-mini-busse oder toyota und vw (etwas kleiner), bei uns fuer acht personen, hier fuer etwa 25. das gepaeck faehrt natuerlich auf dem dach mit, neben den schafen in luftiger hoehe.

Ticket für den Abuko Nature Reserve Park, Gambia

in sukuta gibt es einen campingplatz, der schon in der mauratnischen wueste per alter autoreifen beworben wurde. dieser wird von einem deutschen paar, ich glaube aus memmingen gefuehrt und ist recht sauber, aber alles ist bis ins detail reglementiert und besteuert. es gibt festgesetzte tarife fuer "den kocher nicht putzen nach gebrauch" und vieles mehr, aber ansonsten ist es ganz in ordnung, aber nicht zu vergleichen mit der zebrabar. im internet ist auch eine seite zu finden mit fotos und preisen unter:
http://www.dachzelte-und-mehr.de/GAMBIA/hauptteil_gambia.html
am ankunftstag machen wir noch eine expedition zu fuss zum meer, das ueber 2 km entfernt liegt und recht stuermisch ist, aber auf dem rueckweg machen wir uns freunde als wir mit dem ladenbesitzer (greissler) und ein paar kindern eine art biene maya am sw-tv schauen.

den folgenden tag mieten wir uns (wie alles hier nicht billig) zwei fahrraeder, die in etwa gleich alt sind wie wir und hoppeln auf der holprigen strasse nach abuko (ca 15 km) in den abuko nature reserve park. dort wandert man 2-3 stunden auf einem trampelpfad durch den dschungel und kann einige tiere beobachten, wenn sie gerade herumhuepfen. naemlich graue und rote affen (viele), antilopen, kleine und grosse salamander, hunderte voegel aller groessen, und zu inas grosser freude eine schlange im dickicht (ich weiss nicht wer sich mehr gefuerchtet hat, auf jeden fall hat die schlange einen rueckzieher gemacht). hyaenen, loewen etc. gibt es allerdings nur im gehege zu sehen, aber das kann man ja zu hause auch, also hat es uns nicht so interessiert.

Ina nach unserem erschöpfenden Bike-Ausflug

da wir bald nach banjul zurueck wollen, weil es dunkel wird und dann schwieriger mit den buschtaxis, nur ein paar worte. in sukuta haben wir mike kennen gelernt, ein kanadier aus toronto, der dort rikscha faehrt, immer sechs monate arbeitet und dann sechs monate durch die welt faehrt. ein lustiger typ, der sehr gestenstark erzaehlen kann. uebrigens haben wir ihn in georgetown wieder getroffen, doch das ist eine andere geschichte.


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© david scharler