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reiseBERICHTE | 24 | david & verkehr, die zweite | 29.1.2002

westafrikanischer verkehr - die folgende fortsetzung
gambia
in gambia ist man in der kuestenregion immer sehr schnell unterwegs - soll heissen, wir haben eigentlich nie laenger als ein paar minuten auf einen passenden minibus gewartet. dort sind naemlich zwischen den "staedten" des coastal resorts, banjul, bakau, serekunda, fajara und sukuta hauptsaechlich toyota-minibusse unterwegs, die umgebaut wurden auf 18 sitzplaetze und auf fixen routen verkehren. nach ein bisschen eingewoehnung erahnt man auch, was der "boy" die ganze zeit den passanten entgegenruft (die geringe anzahl an moeglichen orten hilft natuerlich). dann faehrt man zackig fuer 4 dalsi (3,5ats) an die gewuenschte destination. so macht oeffentlicher verkehr freude!

will man allerdings die "lange" strecke nach georgetown im osten des landes in angriff nehmen, bietet sich ein staatlicher bus an, der allerdings auch einiges an geduld erfordert. denn fuer die ca 300km auf schlaglochverstuemmelter strecke benoetigt der bus ueber 9 std, was in unserem fall ohne sitzplatz keine wahre freude bedeutet. aber zum glueck gibt es alle paar kilometer ein dorf, wo man direkt in den bus kleine erfrischungen kaufen kann, wie baobab- oder hibiskus-saft im plastiksackerl zum anbeissen und aussaugen. ausserdem gibt es ueberall scheibtruhenweise (wirklich) halbgruene orangen, die geschaelt verkauft werden und die man ebenfalls aussaugt, nachdem der deckel abgeschnitten wurde.

des weiteren kann man natuerlich auch ueberallhin mit dem bush-taxi fahren (von der "garage" in serekunda aus fahren die meisten). ist allerdings dank der miesen strassen ausserhalb der coastal area auch kein wahres vergnuegen.

Harissa wird zu unserer Leibspeise, schon am frühen Morgen weckt die Schärfe der Chllies so richtig auf.


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© david scharler