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reiseBERICHTE | 29 | inas rückblick | 27.2.2002

fast 3 wochen nach meinem bericht aus abidjan werde ich nun meinen letzten bericht tippen, mittlerweile schon wieder in oesterreich, die schweiz haben wir schon absolviert und morgen fahren wir nach wien.

côte d'ivoire

nachdem wir das internetcafe verlassen hatten und einen flug fuer den 25.02. geplant hatten war eigentlich unsere mission in abidjan erfuellt, die meisten damen und herren in den reisebueros haben uns dazu geraten in accra (ghana) einen flug zu buchen, denn seit einiger zeit gibts in abidjan nicht mehr recht viele fluglinien, alle seien abgewandert, da die fluege so billig waren, dass man nichts mehr damit verdienen konnte. also haben wir beschlossen, einen badetag in der naehe von abidjan einzulegen, in grand bassam, ehe wir die reise nach ghana antreten wollten. leider hat sich meine gesundheit dagegen ausgesprochen und so bin ich dann ein wochenende im bett und am klo gewesen, mit fieber und brechdurchfall. und weil david sehr solidarisch ist, hat er teilweise mitgemacht. meine erste krankheit in einem stundenhotel. aber die leute dort waren sehr lieb, ich waere naemlich nicht transportfaehig gewesen, wir haben nur das zimmer gewechselt, von ventilator auf air-con, sehr fein, wenn es draussen 30° hat und eine luftfeuchtigkeit von 80% und das mit fieber..... und weil ich krank war, haben wir das zimmer ein bisschen billiger bekommen. die anderen gaeste sind hauptsaechlich zwischen 19:00 und 21:00 gekommen (!) , die meisten fuer ca. 20 min oder eine halbe stunde. davon haben wir aber so gut wie nichts mitgekriegt, da unsere air-condition recht laut war.

nachdem wir wieder einigermassen fit waren, dank sei maggi, denn wir hatten beide grosse lust nach einer suppe und maggi-wuerfel und -werbung gibts in westafrika wirklich ueberall, sind wir dann aufgebrochen nach accra. in 2 tagesreisen haben wir uns die ca. 500km vorgenommen und so hat es dann auch recht gut geklappt. das war die einzige einreise, wo ein zollbeamter vom david verlangt hat, dass er seinen rucksack aufmacht. auf der ganzen reise! ghana hat uns dann sehr gut gefallen, schon allein die tatsache, dass man englisch spricht und auch sonst schien uns das ganze land irgendwie happy und sonnig und gemuetlich und zufrieden.

ghana

wunderbar fuer mich war die fahrt von der grenze nach takoradi, die fahrt durch den urwald, es war wie im traum: mein gruen sehr liebendes herz hat ein paar mal fast vergessen zu schlagen, als wir durch diese regenwald-landschaft gefahren sind. von schilf uber bambus, massenweise bananenbaeume, palmen in allen arten und formen standen en masse herum, grosse baeume mit braunen staemmen, solche mit grauen staemmen, kleine, duenne baeume, riesige baeume, ficus benjamins in allen variationen, graeser, die so gross waren wie ich - eine fahrt durchs unendliche gruen. zwischendurch sind wir dann in einem kleinen ort stehen geblieben, wo ich tante fini eine geistige postkarte schicken musste, von all dieser bluehenden pracht, die uns umgab: vom schoensten rosa bis ins violett, quietschig orange und feuerrot und weiss - ein meer an bunten farben, alles blueten von blumen die es bei uns eigentlich auch gibt, nur nicht in diesem ausmass - wunderschoen.

in accra angekommen haben wir leider eine kleine enttaeuschung hinnehmen muessen, denn die fluege waren alle mindestens doppelt so teuer. also beschlossen wir, wieder nach abidjan zu fahren und haben bei madame kra den flug telefonisch gebucht fuer den 25:02. - geht alles in ordnung, hat sie gemeint, wenn wir 5 tage vorher da waeren um das ticket zu bezahlen, gaebe es keine probleme. auch gut, wir haben uns noch ein paar nette tage in ghana gemacht und schoen langsam angefangen uns zu fuehlen wie im urlaub. was uns an ghana sehr gut gefallen hat, waren die namen, die die leute ihren geschaeften geben, hier nur eine kleine auswahl:
psalm 23 frozen foods + minimarket,
gods gift catering,
light of the world school,
god is able supermarket,
tears of joy ltd,
gods grace aluminium company,
brainy child learning center,
king christ electrics,
oder ein bus, der an uns vorbeifuhr hatte "apostle tours" draufstehen,
wonderful jesus communication center,
clap and dance for the lord bags and briefcases,
god with us motors,
god first machinery service.
super, oder? sonntags hoerten wir auch von allen ecken her die diversen kirchenchoere, so wie in amerikanischen filmen. eine weitere spezialitaet in ghana, oder eigentlich eine spezialitaet der ashanti ist, dass die kinder, wenn sie auf die welt kommen den namen bekommen, von dem gott, dem der jeweilige wochentag gewidmet ist, an dem sie geboren sind. das heisst dann so:

mädchen
buben

montag

ejo

jojo, kojo

dienstag

abla, abra

komla, ebo

mittwoch

akuwa, ekuwa

kwaku, koku

donnerstag

yawa, yaa

yaw, ekow, yawo

freitag

afiba

kofi, yoofi

samstag

ama, aba, awo

kwame, ato

sonntag

esi, kisi, akosua

kosi, kwesi

wie ich mir von einem netten herrn waehrend einer taxifahrt habe erklaeren lassen, behaelt man den namen so lange, bis die eltern einen anderen gefunden haben. die engsten freunde und die familie jedoch ruft einem sein leben lang bei diesem namen. und wenn man zb nach einer krankheit gesund geworden ist, dankt man am darauffolgenden jeweiligen wochentag dem gott dafuer, oder wenn man eine wichtige pruefung hat betet man an diesem speziellen tag dafuer, dass sie gut gehen moege.
demnach heisst david yaw und ich heisse esi. und warum der herr kofi annan (uno-generalsekretaer, wenn ich mich nicht irre) kofi heisst, wissen wir nun also auch.

wir sind dann recht schnell aus accra abgezogen und haben uns einen kleinen ort gesucht zum ferien machen und der heisst cape coast. von dort aus sind wir einen tag in einen nationalpark gefahren, mit einem netten taxifahrer, der kofi heisst, und der nationalpark heisst kakum rainforest resort. dort haben vor einigen jahren zwei kanadier eine riesige haengebruecke aus netzen und alu-leitern konstruiert, die direkt durch die baumkronen fuehrt. sie besteht aus mehreren teilen und ist in ca. 40 metern hoehe. und das ist schon ein tolles gefuehl, so hoch herumzuwandeln. tiere sieht man zwar keine, da die natuerlich nicht so doof sind und sich dort zur schau stellen, wo die touris herumkraxeln. aber das hat uns nicht so gestoert. den naechsten tag haben wir am strand verbracht und zwar an einem traumhaften strand, beim coconut grove hotel, wunderschoen gelegen in einer bucht, sandstrand (sauber) mit kokospalmen und ein lauschiges restaurant, wo wir uns seit monaten ein glas wein gegoennt haben. war toll dort.

Kakum Wasser vom Nationalpark nördlich von Cape Coast

und weil man ja auch ein bisschen kultur braucht im urlaub haben wir uns 2 stueck forts (cape coast castle und fort elmina) angesehen, grosse festungen-burgen, die die kolonialherren gebaut und die naechsten dann umgebaut haben usw, zuerst um mit zucker oder gold zu handeln und dann um dort sklaven unterzubringen, ehe sie nach europa oder amerika verschickt wurden. eine traurige sache, irgendwie, aber es hat mir auch noch mehr verdeutlicht, dass die sklaverei nicht unbedingt von den weissen erfunden wurde. wenn auch die sehr, sehr uebel und grossartig daran beteiligt waren. aber so ein fort, waer schon eine nette behausung. recht geraeumig und natuerlich auch an den lauschigsten, schoensten orten, direkt am meer auf den klippen - einfach toll.

ab diesem zeitpunkt sind wir dann zu richtigen souvenirjaegern geworden, die ashanti haben einfach tolle dinge und nachdem ghana unglaublich billig ist, haben wir ordentlich zugeschlagen. in cape coast haben wir uns unsere hauptsouvenirs gekauft und nachdem auch die billiger als erwartet waren, goennten wir uns zum abschied von ghana noch ein supriges abendessen in hans cottage botel (und das heissst wirklich botel und nicht hotel!). das ist ein hotel, dessen restaurant in einem kuenstlich angelegten teich, auf pfaehlen steht und in dem teich schwimmen krokodile herum und hie und da schnappt eins heraus. sehr lauschig und allerhoechst romantisch. und das essen war auch sehr fein.

am naechsten tag sind wir wieder 'gen abidjan aufgebrochen und unterwegs waren wir mit einer amerikanerin und ihrem cote d'ivoirischen freund im buschtaxi. diese amerikanerin arbeitet seit ueber einem jahr beim peace-corps und ist in einem kleinen dorf, wo die leute sehr, sehr arm sind und immer (!) reis essen. zwar kommt gemuese hin, per lkw, aber das ist meistens schon total vertrocknet. das lustigste an den beiden war, dass sie ihn immer "jerry" genannt hat (so wie die maus bei "tom und jerry") und nach einiger zeit hab ich erst begriffen, dass sie eigentlich "chéri" gemeint hat, aber ihre franzoesische aussprache war ein bisschen ungewohnt fuer uns.

wieder in der côte d'ivoire

wir sind allerdings nicht bis abidjan gefahren, sondern in grand bassam ausgestiegen, da wir einen 5-tages-bade-urlaub im sinn hatten, nachdem wir den flug unter dach und fach gebracht hatten. und grand bassam ist dafuer seht gut geeignet. hat auch genuegend touristische infrastruktur - viele, viele souvenirstaende etc.

tja, nur leider kommt es erstens anders und zweitens als man denkt, denn am naechsten tag, als wir madame kra fragen wollten in welcher waehrung wir die flugtickets zahlen sollten, hat sie noch einmal nachgefragt, ob denn der flug auch wirklich fliegt, doch leider - er ist auf den 4. maerz verlegt worden, weil zu wenig leute im flieger gesessen waeren. das ist uns komisch erschienen, da alle anderen fluege ausgebucht waren, da die ferien der franzoesischen kinder an diesem wochenende zu ende waren. nun hat sie ihr bestes gegeben und herumueberlegt und dann als einzige moeglichkeit folgendes gefunden: nouvelles frontieres hat jeden fr in der nacht einen flug nach paris, der in ca der preisklasse ist, wie unserer gewesen waere. der flug fuer diese woche ist zwar schon voll, aber erfahrungsgemaess erscheinen ein paar leute nicht und wenn wir dort fixfertig mit all unserem gepaeck erscheinen und warten bis alle leute eingecheckt haben, dann koennten wir noch mit. wir sollten am fr um 23:00 am flughafen sein und uns bei madame dominique melden, die wuesste bescheid und wird sich unserer annehmen. nachdem uns das zu wenig war, wollten wir uns diese dominique schon vorher anschauen und das haben wir gluecklicherweise auch gemacht, denn der flug war zwar schon am freitag, aber am fr um 2:00 und bereits am do um 23:00 sollten wir am flughafen sein. noch einmal mehr stress: baden gehen im ozean, stoff kaufen, schneider suchen, geschenke einkaufen, afrikanische musik einkaufen etc etc - aber es hat alles geklappt! zwar war es nicht wirklich entspannend, aber ploetzlich war es, als ob afrika es sehr, sehr gut mit uns meint, alles hat 100% funktioniert. sogar der taxifahrer zum flughafen ist ueberpuenktlich erschienen, unser abschiedsessen war sehr gut und mit dem packen ist es sich auch relativ gut ausgegangen, platzmaessig und auch zeitmaessig.

Flugticket mit der Air Afrique von Abidjan nach Paris, Busticket von Abidjan nach Ghana

Awa Wasser aus der Côte d'Ivoire

also waren wir dann an ort und stelle, madame dominique hat uns als erstes gesehen und so waeren wir die ersten gewesen, die einen platz bekommen haetten. doch nach langem warten, von 22:00 bis 2:38, da hatte das flugzeug dann schon verspaetung und die computer hatten ein problem und eine dame hat einen ziemlichen wirbel gemacht, warum hab ich leider nicht verstanden, aber sie haben uns dann gesagt, dass wir nicht mitfliegen koennen. obwohl es noch plaetze gegeben haette. tja, das war nicht schoen.

waehrend all dieser zeit habe zuerst ich und dann wir beide viel zeit mit dem zweitgereihten verbracht, joseph, geboren auf gouadeloupe, lebt aber in frankreich, zuvor lange zeit in san candido in den dolomiten, verbracht, der hat naemlich sehr gut englisch gesprochen und zu einer solchen zeit diese warterei - das verbindet. als ich das warten nervlich nicht mehr ausgehalten habe, hab ich begonnen diese gepaeck-waegelchen einzusammeln und wegzuraeumen. in der zwischenzeit haben wir auch noch erfahren, dass an genau dem tag die tarife erhoeht worden sind und wir hatten, weil man eigentlich keine franc cfa ausfuehren darf und man sie in europa auch nicht wechseln kann, noch ziemlich genau das geld fuer den flug mit. die bank war schon zu und einen bankomaten hat es nicht gegeben. incroiable! aber joseph war ein so lieber mensch, dass er uns das geld geliehen haette und wir es ihm in paris am flughafen haetten zurueckgeben duerfen.

um 2:45 hat uns dieser liebe mensch dann gefragt, was wir denn nun tun wuerden, ob wir in der naehe ein hotel kennen, denn abidjan ist ja in der nacht nicht sehr sicher und als weisser schon gar nicht. falls nicht - er hat in der naehe ein haus und er wuerde uns einladen, bei ihm zu schlafen und morgen koennten wir uns ja dann gemeinsam nach einer loesung suchen, nach paris wollen wir ja alle 3 und moeglichst bald und billig auch. also haben wir das gemacht und sind mit all unserem zeug im taxi in ein recht nobles viertel gefahren, wo er uns sein ehebett in seiner villa ueberlassen hat und er selber hat sich, nachdem er sich von seiner "hausangestellten", die auch sekretaerin und geschaeftsfuehrerin ist, noch eine pizza hat waermen lassen, auf die terrasse schlafen gelegt.

am naechsten morgen bin ich sehr frueh aufgewacht, mir war zum heulen und ich habe mir nichts sehnlicher gewuenscht, als nicht noch einmal in dieser stadt, die mittlerweilen fuer uns eher wie ein gefaengnis war, aufwachen zu muessen. joseph ist es aehnlich ergangen, aber nachdem dieser tag ein freitag war, noch dazu einer der hoechsten moslem-feiertage, das tabasci-fest (fest des hammels - wo jeder gute muselman ein schaf schlachten soll), war es nicht moeglich irgendeine airline anzurufen oder am flughafen ob heute einen flug nach europa gaebe. irgendwann haben wir es aufgegeben und beschlossen in das beste hotel westafrikas zu fahren, das hotel ivoire, um dort unsere traveller-schecks zu wechseln (banken und wechselstuben hatten alle zu), denn geld brauchen wir auf jeden fall, da wir wahrscheinlich keinen charter-flug kriegen sondern einen linien-flug und die sind viel, viel teurer. nur wollten die unsere traveller-schecks nicht wechseln. nur fuer leute die dort wohnen und einkaufen gibts diesen service. aber joseph befahl uns gleich ins naechstbeste hotel, "golf interconti", und da gab es einen sehr freundlichen receptionisten, der ein gutes wort bei der kassiererin fuer uns einlegte. so, nun hatten wir also geld. immerhin. da wir ohnehin nichts anderes vor hatten, beschlossen wir in den pool des hotels zu huepfen, denn es war heiss und sonnig und von diesem schwimmbad aus hatten wir einen tollen blick auf die lagune von abidjan. nur leider hatten wir alle 3 nicht die muse um da nun gluecklich die landschaft und das kuehle nass (sogar suesswasser) zu geniessen und so sind wir uebereingekommen, dass wir zum flughafen fahren und dort an ort und stelle abchecken, ob sich nicht noch irgendetwas machen laesst. joseph wollte auch so dringend nach paris, da seine frau, mit der er seit oktober verheiratet ist, ihn schon sehr sehnsuechtig erwartete. als sie in der frueh erfuhr, dass er nicht schon im landeanflug auf paris, sondern noch immer in abidjan, ist, hat sie so laut ins telefon geschrien, dass david und ich nur noch lachen konnten.

am flughafen war natuerlich bei fast allen airlines kein arbeitendes mitglied anzutreffen, bei royal air maroc haette es keine plaetze gegeben, bei cameroon airlines zwar noch plaetze, aber extrem teuer, air france extrem teuer und keine plaetze, wegen dem schon erwaehnten ferienende und so sind david und ich einmal zur bank gewandert um zu fragen, ob man mit visa geld beheben koennte. auf dem weg wieder zu cameroon airlines (wo joseph in eine diskussion ueber fruehere zeiten verwickelt war, und wie billig fliegen damals war) sind wir bei air afrique vorbeispaziert und ich hab zum david gesagt: fragen kostet nix - da sass so ein aelterer herr drin, der eine aehnliche brille hatte, wie mein onkel fritz sie hatte und den wollte ich fragen. und wie staunten, wir, als er die frage, ob es eine moeglichkeit gibt heute nach europa zu fliegen, mit einem coolen "oui" beantwortete. air afrique ist eigentlich schon pleite, man koenne die tickets auch nur noch in bar bezahlen, aber bis 30.03. gibts noch in allen air france maschinen 20 plaetze, die fuer air afrique reserviert sind. und nachdem alle leute glauben, dass die schon bankrott sind, bleiben die meistens leer. weil der herr so nett war, hab ich auch gleich noch gefragt, ob es vielleicht eine studentenermaessigung gibt und wieder kam ein cooles "oui". nur der preis, den er uns dann aufgeschrieben hat, der war so unglaublich, dass ich sofort losgelaufen bin, den joseph am haendchen genommen hab, ihm erklaert hab, dass wir einen flug haben, heute, und er moege doch bitte als uebersetzer mitkommen, denn es waere einfach unglaublich.

aber es war wahr! so standen wir dann da drin, alle 3 uebergluecklich, unsere studentenausweise vom oekista, um ats 120,-- haben sich nun auch ausgezahlt, da wir mit diesen viel, viel geld gespart haben. es blieben uns nun noch ein paar stunden, in denen wir abidjan geniessen konnten, noch fruechte eingekauft haben, essen waren und dann lange zeit am flughafen waren, ein letztes flag-bier trinkend und das leben geniessend.........

......und da haben wir ein bisschen wehmuetig eine liste angefertigt, mit den dingen, die wir vermissen werden, wenn wir wieder in europa sind:
- das meer
- um 21:00 schlafen gehen
- wasser pumpen mit unserem tollen katadyn-filter
- rucksack packen
- das gefuehl, wenn man die einzige weisse ist unter 12-70 mitreisenden im bus
- handwaesche mit "so klin" und david
- reife mangos, bananen, ananasse, kokosnuesse um unter ats 5,-
- in restaurants bei den speisekarten automatisch 2 gerichte aussuchen, falls es die 1. wahl nicht mehr gibt
- die unfixen preise in afrika und das handeln und die metaphern, die man sich blitzschnell einfallen laesst - was man alles tun koennte um das geld in europa
- die harten und teilweise stinkenden kopfpolster in den hotels
- das ZEIT haben zum freundlich sein und jeden gruessen
nun werde ich diesen mamutbericht beenden und mit meinem nilpfeadschneuzlein noch ein bisschen seinen geburtstag feiern, ein bisschen wehmuetig sind wir schon, es fehlt mir, das afrika, von dem ich nach wie vor sagen wuerde, es ist wunderschoen und es gibt auch dort, so wie ueberall auf der welt gute und schlechte menschen - darueber bin ich sehr froh.

An fast jeder Straßenecke erhältlich ist dieses Wasser, das natürlich einen ebenso religiösen Touch hat wie (fast) alles in Ghana.

Voltic Mineralwasser, Ghana


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© david scharler